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Volksschule Lorraine - Wiederaufbau nach Brandfall

 

Der westliche Dachstock des Schulhauses Lorraine ist bei einem Brand 2009 zerstört worden. Mit Kosten von rund CHF 3 Mio. wurden die beschädigten Gebäudeteile innerhalb von 9 Monaten wieder aufgebaut und saniert. Seit Ende Mai steht das Gebäude wieder vollumfänglich der Schule zur Verfügung.


Das denkmalgeschützte Schulhaus Lorraine wurde 1880 von der städtischen Baudirektion erbaut. Am 27. November 2009 zerstörte ein Brand den westseitigen Dachstock mit dem dort vorhandenen Werkraum. Durch das Löschwasser wurden auch die darunter liegenden Räume stark in Mitleidenschaft gezogen. Dank Sofortmassnahmen konnte der Unterricht rasch wieder aufgenommen werden.

Unmittelbar nach dem Brand wurde ein Bauprojekt für den Wiederaufbau ausgearbeitet. Dabei galt es, diesen auf die bereits vor dem Brand geplante Gesamtsanierung abzustimmen. Das Baugesuch konnte im April 2010 eingereicht werden, 4 Monate später begannen die Sanierungsarbeiten. Dabei wurden Wärme- und Schalldämmungen, Tragsicherheit und Belichtung an die heutigen Anforderungen angepasst.
Da für den Wiederaufbau ein Fassadengerüst mit Notdach notwendig war, wurden bereits auch der Fassadenverputz und die Sandsteinteile der Westfassade saniert. Die übrige Sanierung ist ab 2014 vorgesehen.

Der Wiederaufbau erfolgte unter laufendem Schulbetrieb mit Einbezug der städtischen Denkmalpflege. Die Kosten für den Wiederaufbau betrugen rund CHF 3 Mio. und lagen innerhalb des bewilligten Kredits. Ende Mai konnten alle Räumlichkeiten der Schule wieder zur uneingeschränkten Benutzung übergeben werden.


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